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Geschichte

Motoryacht Tromp

Geschichte der MY Tromp

Geschichte desMaarten Harpertszoon Tromp

Mit der MY Tromp verbinden sich zwei Geschichten, zum einen der Lebenslauf der Yacht, zum anderen, wie das Schiff zur Bordkameradschaft kam.Begonnen hat die über siebzigjährige Geschichte der TROMP nicht als Privatyacht, vielmehr stand sie ursprünglich als Zollkreuzer in den Diensten der niederländischen Finanzbehörden. Bereits 1935 lief das Stahlschiff bei der Werft Vries Lentsch jr. in Alphen/Rhein vom Stapel. Das Einsatzgebiet war die Zuidersee, das heutige Ijsselmeer.Vierzig Jahre später übernahm die Fa. Philipps / Eindhoven das Schiff als sogenanntes Bereisungsschiff für Gästefahrten in Nord- und Ostsee. Einige Langfahrten sind ebenfalls im Schiffstagebuch verzeichnet. Anfang der sechziger Jahre wurde das Schiff um ca. 5 m verlängert, damit die beiden neuen 150 PS starken MAN-Dieselmotoren und der Generator eingebaut werden konnten.1980 rettete eine Privatperson das Schiff vor der Verschrottung. 1981 wurde das Schiff von der Firma Cellpap in Hamburg übernommen.Umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten folgten. Das nahm viele Monate in Anspruch. Der gesamte Innenbereich, des Schiffes, wurde neu gestaltet, die Maschinen überholt und die Außenhaut instandgesetzt.So konnte auch ein ansprechender Salon eingebaut werden, der einen exzellenten Blick auf die See bietet. Der Ausbau des Schiffes ist über alle Maße gelungen. Zwei Kabinen bieten sogar einige Schlafplätze und die Kombüse würde sogar die Zubereitung umfangreicher Menüs erlauben. Trotz modernerer Technik wurde auch auf der Brücke die nostalgische Optik in exzellenter Weise erhalten.Bei einer Länge von 20,70 Meter und einem Bruttorauminhalt von 45,37 Tonnen wird die TROMP von zwei je 150 PS starken Achtzylinder-Dieselmotoren angetrieben. Von den Vorbesitzern wurde die Yacht hauptsächlich für Gästefahrten im Hamburger Hafen, auf der Elbe, sowie zu Regattabegleitfahrten während der “Kieler Woche” eingesetzt.Zurück geht eigentlich alles auf ein Telefongespräch mit einem alten Freund und ehemaligem Kameraden des Gerhard Reimer. Er erzählte ihm von der Gästeyacht einer großen Papier-Firma, die nach Schließung der Hamburger Niederlassung eine wohl eher unsichere Zukunft haben würde.Es wurde nach einer ehrenhaften weiteren Verwendung für die TROMP gesucht. Gerhard Reimer, seinerzeit Geschäftsführer des Sozialwerks des DMB und derzeit 1. Vorsitzender der Bordkameradschaft, stellte an die Verantwortlichen des Deutschen Marinebundes den Antrag, die TROMP dem Sozialwerk des Deutschen Marinebundes zuzuführen.Die TROMP sollte für Gästefahrten der Urlauber im Sozialwerk eingesetzt werden. Der Antrag wurde genehmigt.Mit der Übernahme und Verlegung der Motoryacht TROMP an einem eiskalten Novembertag 2002 verließ die TROMP am frühen Morgen den Hamburger Ostuferhafen und nahm Kurs über die Elbe und den Nord-Ostsee-Kanal in die Kieler Förde zum neuen Heimat-Liegeplatz in Laboe.Zwei Jahre wurde die TROMP vom Sozialwerk des Deutschen Marinebundes für Gästefahrten genutzt. Durch eine Umwandlung des Sozialwerkes in eine GmbH wurde die Motoryacht TROMP der Bordkameradschaft zugeführt, die seit Mai 2006 als Eigner im Schiffsregister beim Amtsgericht Kiel eingetragen ist.Die Antwort auf die Frage, wie kam das Schiff zur Bordkameradschaft, verbindet sich mit dem Namen Gerhard Reimer, Vorsitzender der Bordkameradschaft Motoryacht TROMP, der den Kontakt zu dem ehemaligen Besitzer der Motoryacht Tromp herstellte und damit die Übergabe der TROMP als Spende einleitete. Die Bordkameradschaft ist seit 2003 ein gemeinnütziger Verein mit rund 240 Mitgliedern, der sich dem Deutschen Marinebund e.V. angeschlossen hat und sich nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert.Natürlich sind die über 70 Jahre seit Indienststellung nicht spurlos an dem Schiff vorübergegangen. Es bedarf ständiger Pflege und Wartung um diese schöne Motoryacht auch weiterhin am Leben zu erhalten.

Maarten Tromp ist am 23.April 1598 in den Niederlanden geboren. Er war einer der bedeutendsten Admiräle der Niederlande. Er besiegte eine spanische Flotte unter Antonio d`Oquendo während der Zwei-Tage-Seeschlacht. Im Ärmelkanal am 16. und 17.September 1639, sowie in der Seeschlacht in den Downs am 21.Oktober 1639. Während der Seeschlacht fiel Maarten Tromp im Kampf gegen die englische Flotte. Maarten Tromp entwickelte eine Strategie, die daraus bestand,dass die Hauptmacht der Flotte sich in der Nähe der feindlich Flotte aufhielt und sobald der Krieg offiziell ausbrach, zum Angriff überging. Zugleich wurden Konvois durch Kriegsschiffe begleitet. Tromp war bei den Seeleuten so beliebt, dass er von ihnen den Beinamen „Bestevaer“=Großvater erhielt. Dieses mittelniederländische Wort gilt noch heute als Ehrentitel für einen alten, besonders bewährten Kapitän oder Admiral. Tromp ist ein Traditionsname in der niederländischen Marine









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